Wirtschaftskrise

Krisen in der Wirtschaft und im Handel sind seit jeher ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschichte. Die Wirtschaftskrise von 2008 hat uns wieder eingeholt und man fragt sich, wo sie ihren Ursprung findet. Experten erklären den Prozess mit Hilfe von so genannten Kondratieff-Zyklen, die seither die Wirtschaft beeinflussen. Als Beispiel für einen solchen Kreislauf eignet sich am besten die Entwicklung der Dampfmaschine im 19. Jahrhundert. Sie ermöglichte die rasche Verbesserung von Produktionsmöglichkeiten, unter anderem im Bereich der Textilindustrie, und war somit Antrieb für einen mächtigen, wirtschaftlichen Aufschwung. Einige Jahrzehnte später, stand die Wirtschaft jedoch vor einem kritischen Engpass. Während die Herstellungskosten zwar mit der Erfindung der Dampfmaschine gesunken waren, erreichten die Transportkosten astronomische Dimensionen, da die Beförderung der Produkte immer noch mit Pferde- und Handwagen stattfand. Abhilfe verschaffte die Eisenbahn Ende des 19. Jahrhunderts. Es erfolgte ein erneuter Aufschwung, womit ein kompletter Kondratieff-Zyklus vollendet war. Die Zyklen lösen jeweils einen vorangegangenen Engpass und führen anschließend zum Aufschwung, bis eine weitere Krise die Wirtschaft stagnieren lässt.

Momentan befinden wir uns erneut in einem solchen Engpass, resultierend aus der Entwicklung des Informationszeitalters, welches die rasante Verbreitung von Wissen, Kompetenz und Daten ermöglichte. Dieser Prozess ist zwar äußerst positiv für Entwicklungs- und Schwellenländer, denn Technologien und Informationen von Industrienationen stehen nun auch ihnen zur Verfügung. Dennoch verbrauchen sie weitere begrenzt verfügbare Ressourcen, um auf wirtschaftlichen Niveau weiter aufzuschließen. Diese Tendenz führt zu einem akuten Rohstoffmangel und es folgt ein starker Anstieg der Rohstoffpreise.

Die Schuld für die aktuelle Wirtschaftskrise liegt somit nicht bei den Banken, den Spekulanten oder profitgierigen Managern. Auch die Ratingagenturen sind nur "Geräte" zur Anzeige der Glaubwürdigkeit einer Institution.

Der wahre Grund ist die Tatsache, dass trotz des drastischen Rohstoffmangels Ende der 90er Jahre, die Bevölkerung der westlichen Industrieländer immer noch stark über ihre Verhältnisse leben konnte. Dies war nur möglich durch das Drucken von neuem Geld. Doch inzwischen sind die Staatsschulden so hoch, dass das neue Geld nur kurzfristig einige Probleme lösen konnte und langfristig weitere Schwierigkeiten auftauchen werden.

Daher liegt die Ursache tatsächlich bei Staatsverschuldungen und ungedeckten Währungen, welche mit dem Ressourcenmangel einhergehen. Um diesen Engpass zu überwinden und wieder einen Wirtschaftsaufschwung zu erleben, müssen demzufolge die Probleme der Energie- und Rohstoffversorgung gelöst werden.
Politiker streben zwar nach Lösungen für die Schuldenkrise, scheitern aber an ihren eigenen Sparpaketen und Rettungsschirmen, die die Wirtschaft weiter stagnieren lassen. Während die USA ihre Schuldengrenze nur etwas höher setzt, und das Problem nur weiter aufschiebt, verzweifelt Griechenland an seinem unausgeglichenen Staatshaushalt. Deutschland hält sich mit kurzfristigen Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen über Wasser, steht langfristig allerdings vor weiteren, größeren Problemen. Lösungsansätze, wie die Senkung der Zinsen oder das Drucken von neuem Geld sind bisher gescheitert. Die Gefahr einer Inflation durch ungedeckte Währungen steht unmittelbar bevor. Somit ist es zwar von Vorteil in Krisenzeiten Geld zu sparen, doch danach sind Sachwerte oder immaterielle Vermögenswerte von wahrem Nutzen.

Aus diesem Grund ist die Investition in Edelmetalle, wie Gold Silber und Platin, so populär geworden. Mit beeindruckender Wertbeständigkeit überdauern sie Engpässe, Krisen und Zeiten der Inflation. Der aktuelle Preis für Edelmetalle schwankt zwar durch den Verkauf durch Zentralbanken und der Erschließung von neuen Minen, wird jedoch durch starke Nachfrage immer wieder in die Höhe getrieben. Im Gegensatz zu Fonds, bilden sie mit ihrem tatsächlichen, physischen Wert, immer noch die beliebteste Form der Vermögensanlegung.

Der positive Trend entwickelt sich derzeit auf einem aktiven Markt mit Preisen, die überschaubar und planbar sind. In Zeiten von ungedeckten Währungen und endlichen Rohstoffen, überzeugen Edelmetalle somit als sichere Wertanlagen.